Biografie und Tätigkeitsfeld
der Firma Shield Security bei der Deutschen Fußball Nationalmannschaft

Ein Auszug aus Die Welt vom 03.06.2004

Um Leib und Leben von Teamchef Rudi Völler und seinen
Auserwählten kümmert sich dagegen ein professioneller
Security-Dienst. Kurz vor dem DFB-Tross reisten Mitarbeiter
der Firma Borgmann aus Borken ins Hotel "Schwarzbauernhof"
in Winden, um die Unterkunft zu besichtigen und Schwachpunkte
in der Gefahrenabwehr aufzudecken. Während des zehntägigen
Aufenthalts in dem Vier-Sterne-Haus werden Spieler, Trainer und
Offizielle von sechs Bodyguards abgeschirmt, die Muskelmänner
mit auffällig guten Manieren (Pfaff: "Darauf legen wir großen Wert")
wohnen mit im Hotel und sind im Schichtdienst rund um die Uhr im
Einsatz. Sie sind in Kampftechniken und im Schusswaffengebrauch
geschult, der Einsatz von Pistolen ist vom DFB allerdings nicht
gewollt und verboten. "Bei ernsthaften Bedrohungen schließen
sie sich mit der Polizei kurz", sagt Pfaff, dem es besonders
wichtig ist, dass sich die Sicherheitsexperten im Hintergrund halten.
Der Eindruck, dass sich die Nationalmannschaft von ihren
Anhängern abschottet, ist nicht erwünscht - eine Konsequenz
aus dem desaströsen Auftritt bei der EM 2000 in den
Niederlanden und Belgien.

 

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